Aprikosenkernöl,Arganöl,Argan,Arganoel,Avocadoöl,Babassuöl,Babassufett,Borretschöl,Chiaöl,Distelöl,Erdnussöl,Granatapfelkernöl,Hagebuttenkernöl,Hanföl,Haselnussöl,Himbeerkernöl,Holunderkernöl,Johannisbeerkernöl,Jojobaöl,Kaffeebohnenöl,Kakaobutter,Kokosnussöl,Kokosnussfett,Kürbiskernöl,Leinöl,Leindotteröl,Macadamianussöl,Maiskeimöl,Mandelöl,Mariendistelöl,Mohnöl,Nachtkerzenöl,Olivenöl,Palmöl,Palmfett,Perillaöl,Rapsöl,Rizinusöl,Sanddornfruchtöl,Sanddornkernöl,Schwarzkümmelöl,Sesamöl,Sheabutter,Sojaöl,Sonnenblumenöl,Traubenkernöl,Walnussöl,Weizenkeimöl
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Salbeiöl echtes

Synonyme / Sprachen:

Ätherisches Salbeiöl, essential sage oil, huile essentielle de saugeolio essenziale di salvia, aceite esencial de salvia, Эфирное масло шалфея

 

Inhaltsstoffe (INCI):

SALVIA OFFICINALIS OIL (EINECS: 282-025-9, CAS: 8022-56-8, CAS: 84776-73-8)

 

Beschreibung:

Das ätherische Salbeiöl wird durch Wasserdampfdestillation der getrockneten Blätter des Dalmatinischen Salbeis (Salvia officinalis) gewonnen. Dabei dient heißer Wasserdampf als Trägerstoff für die leicht flüchtigen organischen Komponenten. Durch die Nicht-Mischbarkeit der organischen Bestandteile des ätherischen Öles und des Wassers findet beim Abkühlen eine spontane Phasentrennung statt, so dass das reine ätherische Öl abgeschieden werden kann. Die Ausbeute liegt zwischen 0.7 und 2.5%. Das ätherische Salbeiöl ist eine leicht bewegliche, gelbliche, manchmal auch gelblich-grüne Flüssigkeit. Es hat einen würzig-herben, charakteristischen Duft mit deutlichen Kampfernoten. Das ätherische Öl löst sich sehr gut in Alkohol (1:1, Ethanol 80%), Pflanzenölen und anderen ätherischen Ölen. Es ist nahezu unlöslich in Wasser. Hauptbestandteile des ätherischen Salbeiöls sind α-Thujon, Kampfer, 1,8-Cineol und Borneol. In geringeren Konzentrationen sind Pinen-Isomere, β-Thujon und Limonen enthalten. Der Gehalt an Thujon-Isomeren schwankt mit dem Erntezeitpunkt. Das ätherische Öl des im Frühjahr geernteten Salbeis enthält ca. 25 bis 30% α-Thujon, die Herbsternte zwischen 50 und 60%.

 

Anwendungen:

Die Inhaltsstoffe des ätherischen Salbeiöls besitzen eine Reihe von gesundheitlich relevanten Eigenschaften. Bereits der lateinische Name Salvia bedeutet das Heilbringende. Schon die Römer nutzten den Salbei und bezeichneten ihn als Heiliges Kraut. Im Mittelalter war der Salbei fester Bestandteil eines jeden Klostergartens. Ätherisches Salbeiöl wirkt sehr stark gegen grampositive Bakterienstämme wie z. B. Staphylokokkus aureus, gegen Streptokokken, Klebsiellen, Pseudomonas und Kolibakterien. Bei Sinusitis, Angina, grippalen Infekten, Bronchitis und Harnwegsinfekten sowie Lungenentzündung kann ätherisches Salbeiöl als Auftragung, Ölbad oder zur Inhalation angewandt werden. Zudem wirkt ätherisches Salbeiöl auch gegen Viren. Bei Herpes Erkrankungen können Auftragungen und Ölbäder angewandt werden. Bei viraler Neuritis und Meningitis wird zusätzlich auch die Inhalation empfohlen. Bei einer Galleninsuffizienz wirkt ätherisches Salbeiöl anregend auf den Gallenfluss, wenn es als Wickel, Auflage oder Ölbad angewandt wird. Ätherisches Salbeiöl ist auch als Uterus-aktives Öl bekannt. Bei Amenorrhoe, Oligoamenorrhoe und der Prämenopause wirkt es als anregend auf die Monatsblutung (emmenogoge Wirkung) angesehen. Ätherisches Salbeiöl wirkt in der Aromatherapie bei Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, Erschöpfungszuständen und depressiver Verstimmung stärkend auf den Organismus. Ätherisches Salbeiöl wird dann vorwiegend als Ölbad oder als Zusatz in einem Massageöl angewandt.

 

Weitere Informationen zu ätherischem Salbeiöl nehmen Sie bitte unserer Spezifikation und dem Sicherheitsdatenblatt.

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Liebstockwurzelextrakt

Synonyme / Sprachen:

Liebstockwurzelextrakt, lovage root extract, extrait de la livèche racines, extracto de raíz de apio de monteestratto dalla radice Levistico, любисток экстракт корня

 

Inhaltsstoffe (INCI):

LEVISTICUM OFFICINALE (LOVAGE) ROOT EXTRACT (EINECS: 282-292-7, CAS: 84837-06-9)

 

Beschreibung:

Liebstockwurzelextrakt wird durch Extraktion der frischen oder getrockneten Wurzeln (Rhizom) des Liebstöckels (Levisticum officinale) gewonnen. Dabei dient unter hohem Druck stehendes, überkritisches Kohlenstoffdioxid als flüssiges Lösungsmittel für die leicht flüchtigen organischen Bestandteile. Nach der Extraktion wird der Druck normalisiert und das Lösungsmittel Kohlenstoff-dioxid verdampft rückstandslos. Liebstockwurzelextrakt ist eine gut bewegliche, manchmal ölige, gelbe bis braune Flüssigkeit. Der Geruch wird als charakteristisch und würzig beschrieben. Liebstockwurzelextrakt löst sich in Alkohol (Ethanol), wobei eine leichte Trübung auftreten kann. Es ist auch in Pflanzenölen und anderen ätherischen Ölen löslich. Es ist nahezu unlöslich in Wasser. Charakteristische Bestandteile sind Phthalide wie z. B. Ligustilid. In geringerer Konzentration sind auch a-Terpineol, sowie Coumarin- und Furocoumarinderivate in Liebstockwurzeloleoresin enthalten.

 

Anwendungen:

Den Inhaltsstoffen des Liebstockwurzelextrakts wird eine Reihe von gesundheitlich relevanten Eigenschaften nachgesagt. Die medizinischen Wirkungen des Liebstöckelkrauts sind bereits seit dem frühen Mittelalter bekannt. Dabei galt der Liebstöckel lange Zeit als luststeigerndes Kraut für Frau und Mann. Die Inhaltsstoffe aus der Wurzel und dem Kraut ähneln sich in ihren Wirkungen. So kann angenommen werden, dass Liebstockwurzelextrakt ebenfalls starke spasmolytische Wirkungen, insbesondere auf die glatte Muskulatur haben kann. Zusammen mit den karminativen Eigenschaften, könnte Liebstockwurzelextrakt bei allgemeinen Verdauungsbeschwerden eingesetzt werden. Zudem soll Liebstockwurzelextrakt stark entgiftend auf Leber und Gallenblase wirken und stark harntreibend sein. Es könnte daher bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege und für Durchspülungstherapien eingesetzt werden. Eine antimikrobielle und fungizide Wirkung von Liebstockwurzelextrakt gilt als gesichert. In der Aromatherapie wird Liebstockwurzelextrakt nicht eingesetzt und die Datenlage für verlässliche Indikationsaussagen ist bisher ungenügend.

 

Weitere Informationen zu ätherischem Liebstockwurzelextrakt entnehmen Sie bitte unserer Spezifikation und dem Sicherheitsdatenblatt.

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Hopfenextrakt

Synonyme / Sprachen:

Hopfen extrakt, hops extract, extrait de houblon, Estratta dal luppolo, extracto de lúpulo, хмель экстракт, chmel extrakt, hmelj izvleček, extract de hamei, humle ekstrakt, ekstrakt z chmielu

 

Inhaltsstoffe (INCI):

HUMULUS LUPULUS (HOPS) CONE EXTRACT (EINECS: 232-504-3,  CAS: 8060-28-4)

 

Beschreibung:

Hopfenextrakt wird durch Extraktion der Zapfen des Hopfen (Humulus lupulus) gewonnen. Dabei dient unter hohem Druck stehendes, überkritisches Kohlenstoffdioxid als flüssiges Lösungsmittel für die leicht flüchtigen organischen Bestandteile. Nach der Extraktion wird der Druck normalisiert und das Lösungsmittel Kohlenstoffdioxid verdampft rückstandslos. Die Ausbeute liegt zwischen 20 und 25%. Der Hopfenextrakt ist ein grün-brauner, pastöser Feststoff. Er hat einen charakteristischen und unverwechselbaren Duft. Hopfenextrakt löst sich nur sehr schwer in Alkohol, Pflanzenölen und anderen ätherischen Ölen. Er ist nahezu unlöslich in Wasser. Hauptbestandteile und Aroma-gebende Komponenten sind Humulon (bis 40%) und Lupulon (bis 20%). In geringeren Konzentrationen sind Linalool und Limonen enthalten.

 

Anwendungen:

Die Inhaltsstoffe der Hopfenextrakts besitzen eine Reihe von gesundheitlich relevanten Eigenschaften. Hopfen und Hopfenextrakt werden seit dem Mittelalter zum Brauen von Bier verwendet. Bereits das bayerische Reinheitsgebot für Bier von 1516 nennt Hopfen als eine der zulässigen Zutaten für Bier. Hopfenoleoresin hat östrogenartige Wirkungen und kann daher bei Beschwerden während der Monatsblutung (Dysmenorrhö, Amenorrhö) als Zusatz für Ölbäder eingesetzt werden. Zudem wirkt Hopfenextrakt stark spasmolytisch und kann bei Störungen im Magen-Darm-Trakt (Gastritis, Magenschleimhaut-Entzündungen) angewandt werden. Hopfenextrakt wirkt auch entzündungshemmend und kann ebenfalls bei Herzrhythmusstörungen unterstützend wirken. Hopfenextrakt wird in der Aromatherapie als stark beruhigend und sedierend wirkendes Öl eingesetzt. Er kann bei innerer Unruhe, Stress und überreizten Nerven als Zusatz für Badeöle angewandt werden. Hopfenextrakt wirkt zudem schlaffördernd und kann bei leichten Schlafstörungen eingesetzt werden.

 

Weitere Informationen zu Hopfenextrakt entnehmen Sie bitte unserer Spezifikation und dem Sicherheitsdatenblatt.

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Mutterkrautextrakt

Synonyme / Sprachen:

Mutterkrautextrakt, feverfew extract, extrait de grande camomille, estratto Partenio, extracto de matricaria, пиретрум экстракт, ekstrakt lawenda, feverfew izvleček, buhač ekstrakt

 

Inhaltsstoffe (INCI):

CHRYSANTHEMUM PARTHENIUM (FEVERFEW) EXTRACT (EINECS: 289-701-2, CAS: 89997-65-9)

 

Beschreibung:

Mutterkrautextrakt wird durch Extraktion des blühenden Krautes des Mutterkrauts (Chrysanthemum parthenium) gewonnen. Dabei dient unter hohem Druck stehendes (überkritisches) Kohlenstoffdioxid als flüssiges Lösungsmittel für die leicht flüchtigen organischen Bestandteile. Nach der Extraktion wird der Druck normalisiert und das Lösungsmittel Kohlenstoffdioxid verdampft rückstandslos. Die Ausbeute liegt zwischen 3 und 4%. Mutterkrautextrakt ist ein zumeist braun gefärbter, pastöser Feststoff, der bei 45 bis 50°C schmilzt. Der Geruch wird als charakteristisch und schwach aromatisch beschrieben. Mutterkrautextrakt löst sich in Alkohol (Ethanol), in Pflanzenölen und ätherischen Ölen. Es ist nahezu unlöslich in Wasser. Charakteristischer Bestandteil von Mutterkrautextrakt ist das Parthenolid (bis zu 20%). In geringeren Konzentrationen sind auch Limonen und Linalool in Mutterkrautoleoresin enthalten.

 

Anwendungen:

Den Inhaltsstoffen des Mutterkrautextrakts wird eine Reihe von gesundheitlich relevanten Eigenschaften nachgesagt. Mutterkraut wird seit langer Zeit als Heilmittel eingesetzt, insbesondere bei Dysmenorrhö, Wehenschwäche und drohender Fehlgeburt. Von diesen Anwendungsgebieten leitet sich auch der Name ab. Mutterkraut findet ebenfalls Anwendung zur Behandlung von akuter Migräne und zur Migräneprophylaxe. Es wirkt sich zudem positiv auf die Begleiterscheinungen der Migräne wie Übelkeit, Erbrechen und Schwindel aus. Vom englischen Namen feverfew leitet sich eine fiebersenkende Wirkung des Mutterkrautes ab. Der Inhaltsstoff Parthenolid ist zudem als entzündungshemmend bekannt. Ob diese Indikationen auch auf Mutterkrautextrakt übertragen werden können, ist nicht abschließend untersucht wurden. In der Aromatherapie wird Mutterkrautextrakt nicht eingesetzt und die Datenlage für verlässliche Indikationsaussagen ist bisher ungenügend.

 

Weitere Informationen zu Mutterkrautextrakt entnehmen Sie bitte unserer Spezifikation und dem Sicherheitsdatenblatt.

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Ratanhiawurzelextrakt

Synonyme / Sprachen:

Rathaniawurzelextrakt, Rathaniawurzeloleoresin, rhatany root extract, rhatany root oleoresin, Rathania radice oleoresinaRathania raíz oleorresinaRathania racine oleoresin, extracto de raíz de ratania, rhatany izvleček korenine

 

Inhaltsstoffe (INCI):

KRAMERIA TRIANDRA ROOT EXTRACT, OLEA EUROPEAE (OLIVE) OIL (EINECS: 283-919-1, CAS: 84775-95-1)

 

Beschreibung:

Ratanhiawurzelextrakt wird durch Extraktion der Wurzeln der roten Ratanhia (Krameria triandra) gewonnen. Dabei dient unter hohem Druck stehendes, überkritisches Kohlenstoffdioxid als flüssiges Lösungsmittel für die leicht flüchtigen organischen Bestandteile. Zusätzlich wird eine geringe Menge an Ethanol (< 2%) als Schleppmittel eingesetzt. Nach der Extraktion wird der Druck normalisiert und das Lösungsmittel Kohlenstoffdioxid verdampft rückstandslos. Der Rohextrakt wird mit Olivenöl auf einen bestimmten Extinktionswert im UV-Spektrum standardisiert. Ratanhiawurzelextrakt ist eine viskose, orange bis braune Flüssigkeit. Der Geruch wird als charakteristisch und schwach aromatisch beschrieben. Ratanhiawurzelextrakt löst sich in Alkohol (Ethanol), in Pflanzenölen und anderen ätherischen Ölen. Es ist nahezu unlöslich in Wasser. Charakteristische von Bestandteile Ratanhiawurzeloleoresin sind Verbindungen, die zu den Lignanen, Neolignanen und Norneolignanen zählen. Lignane und deren Derivate gehören zu den Phytoöstrogenen. Die polymere Form der Lignane, das Lignin, bildet einen wichtigen Bestandteil der pflanzlichen Zellwand.

 

Anwendungen:

Den Inhaltsstoffen des Ratanhiawurzelextrakts wird eine Reihe von gesundheitlich relevanten Eigenschaften nachgesagt. Ratanhia war bereits bei den Inka Mittelamerikas als Heilpflanze in Gebrauch. Für die Wurzel der Ratanhia gibt es eine positive-Monographie der Kommission E. Inwieweit diese Indikationen auch auf Ratanhiawurzelextrakt übertragen werden können, ist nicht hinreichend untersucht. Hauptsächlich wird die Ratanhiawurzel für Gurgellösungen und Pinselungen im Mund- und Rachenraum eingesetzt. Insbesondere bei Zahnfleischentzündungen, Zungenrhagaden, Stomatitis und Pharyngitis werden alkoholische und wässrige Extrakte eingesetzt. In der Volksheilkunde wird Ratanhiawurzel bei Frostbeulen, Verbrennungen, Hautgeschwüren und Entzündungen verwendet. In der Aromatherapie wird Ratanhiawurzelextrakt nicht eingesetzt und die Datenlage für verlässliche Indikationsaussagen ist bisher ungenügend.

 

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Schisandrafruchtextrakt

Synonyme / Sprachen:

Schisandrafruchtextrakt, Schisandrafruchtoleoresin, schisandra fruit extract, schisandra fruit oleoresin, Schisandra fruit oleoresin, Schisandra fruta oleorresina, Schisandra frutto oleoresina, Лимонник фруктов живица, schisandra extrait de fruit, estratto di frutto schisandra, Лимонник экстракт плодов


Inhaltsstoffe (INCI):

SCHIZANDRA SPHENANTHERA (SCHISANDRA) FRUIT EXTRACT (EINECS: -, CAS: -)

 

Beschreibung:
Schisandrafruchtextrakt wird durch Extraktion der getrockneten Früchte (Beeren) des Spalt-körbchens (Schisandra sphenanthera) gewonnen. Dabei dient unter hohem Druck stehendes (über-kritisches) Kohlenstoffdioxid als flüssiges Lösungsmittel für die leicht flüchtigen organischen Bestandteile. Nach der Extraktion wird der Druck normalisiert und das Lösungsmittel Kohlenstoff-dioxid verdampft rückstandslos. Die Ausbeute liegt zwischen 12.0 und 13.5%. Schisandrafruchtextrakt ist eine zumeist braun gefärbte, viskose Flüssigkeit. Der Geruch wird als charakteristisch und schwach aromatisch beschrieben. Schisandrafruchtextrakt löst sich in Alkohol (Ethanol), in Pflanzenölen und ätherischen Ölen. Es ist nahezu unlöslich in Wasser. Schisandrafruchtextrakt setzt sich aus einem hohen Anteil an unverseifbaren Stoffen, wie z. B. Lignanen vom Schizandrin- und Gomisin-Typ, ätherischem Öl (u. A. mit d-Cadinen und g-Cadinen) und fettem Öl mit einem hohen Anteil an g-Linolensäure, zusammen.
 
Anwendungen:
Den Inhaltsstoffen des Schisandrafruchtextrakts wird eine Reihe von gesundheitlich relevanten Eigenschaften nachgesagt. Schisandrafrüchte werden seit über 2000 Jahren in Asien traditionell als Heilmittel genutzt. Die Datenlage für entsprechende Indikationsaussagen ist allerdings noch nicht verlässlich genug und kann nicht ohne weitere Untersuchungen auf Schisandrafruchtextrakt übertragen werden. In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) wird die Schisandrafrucht als allgemeines Stärkungsmittel geschätzt, da sie dem Geschmack nach alle fünf Wandlungsphasen beinhaltet. So sollen die Früchte z. B. bei Schlaflosigkeit oder Gedächtnisschwäche helfen. Unter-suchungen einzelner Inhaltsstoffe wie z. B. dem Schizandrin zeigten antioxidative und radikal-fangende Wirkungen, die auf eine leberschützende Wirkung hinweisen könnten. Weitere Indikations-bereiche wie z. B. die Beeinflussung der Zellteilung, neuralgische Effekte, krebshemmende Wirkungen oder der Schutz von Muskelzellen werden weiterhin untersucht. Schisandrafruchtextrakt wird im Allgemeinen nicht zur Zubereitung von Speisen und Getränken verwendet. Die Früchte (Beeren) können aber frisch oder getrocknet verzehrt werden. Der Geschmack umfasst dabei alle Geschmacksrichtungen von süß zu sauer, über salzig zu bitter und scharf. Der Geschmack führte dann auch zum englischen Namen der Pflanze „five flavour“. Des Weiteren werden Konfitüre, Saft, alkoholische Getränke und Teezubereitungen aus den Früchten hergestellt.
 
Weitere Informationen zu ätherischem Schisandrafruchtextrakt entnehmen Sie bitte unserer Spezifikation und dem Sicherheitsdatenblatt.
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Meerettichöl

Synonyme / Sprachen:

Ätherisches Meerettichöl, horseraddish oil, Raifort huile essentielleOlio essenziale di rafanoBen aceite esencialХрен эфирное масло

 

Inhaltsstoffe (INCI):

COCHLEARIA ARMORACIA OIL (EINECS: 283-891-0, CAS: 84775-62-2)

 

Beschreibung:

Ätherisches Meerrettichöl wird durch Wasserdampfdestillation der zerkleinerten Wurzeln des Meerrettich (Cochlearia armoracia) gewonnen. Heißer Wasserdampf dient als Trägerstoff für die leicht flüchtigen organischen Komponenten. Durch die Nicht-Mischbarkeit der organischen Bestandteile des ätherischen Öles und des Wassers findet beim Abkühlen eine spontane Phasentrennung statt, so dass das reine ätherische Öl abgeschieden werden kann. Ätherisches Meerrettichöl ist eine leicht bewegliche, meist gelbliche Flüssigkeit, die das Licht stark bricht. Der Geruch wird als charakteristisch scharf, würzig, stechend und stark tränenreizend beschrieben. Ätherisches Meerrettichöl löst sich in Alkohol, in Pflanzenölen und anderen ätherischen Ölen. Es ist nahezu unlöslich in Wasser. Charakteristische Bestandteile von ätherischem Meerrettichöl sind Phenylethylisothiocyanat (50 – 60%) und Allylisothiocyanat (40 – 50%).

 

Anwendungen:

Die Inhaltsstoffe des ätherischen Meerrettichöls besitzen eine Reihe von gesundheitlich relevanten Eigenschaften. Meerrettich wurde bereits bei den Römern als Gewürz- und Heilpflanze kultiviert. Im Mittelalter kam er nach Deutschland und war eines der wenigen scharfen Gewürze, die für einfache Menschen erhältlich waren. Meerrettich war aufgrund seines hohen Vitamin-C Gehaltes bekannt für seine Wirkung gegen Skorbut und gehörte zur Ausrüstung bei längeren Schiffsreisen. Für die Meerrettichwurzel gibt es eine Positiv-Monographie der Kommission E. Inwieweit sich diese Erkenntnisse auch auf ätherisches Meerrettichöl übertragen lassen, ist allerdings nicht abschließend geklärt. Bei äußerer Anwendung werden Zubereitungen erstellt, die maximal 2% Senföle enthalten. Meerrettichzubereitungen eignen sich für die Behandlung von Harnwegsinfekten, da die Inhaltsstoffe antibakteriell wirken. Die antibiotische Wirkung wird auch bei einem Katarrh der Luftwege genutzt. Meerrettichzubereitungen sollen zudem positiv bei Magen-Darm-Beschwerden, Leber und Gallenwegserkrankungen wirken. Meerrettich wirkt als Hautreizmittel in medizinischen Bädern und Hautpflastern, wie sie bei rheumatischen Erkrankungen und Gelenkerkrankungen eingesetzt werden. Ätherisches Meerrettichöl wird bisher in der Aromatherapie nicht eingesetzt. Eine ausreichende Datenlage für eine verlässliche Indikationsaussage ist nicht gegeben.

 

Weitere Informationen zu ätherischem Meerrettichöl entnehmen Sie bitte unserer Spezifikation und dem Sicherheitsdatenblatt.

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