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Erdnussöl

Synonyme / Sprachen:
Erdnussöl, peanut oil, Huile d'arachideEl aceite de cacahueteOlio di arachidiМасло из арахиса
 
Inhaltsstoffe (INCI):
ARACHIS HYPOGAEA OIL, CAS: 8002-03-7, EINECS: 232-296-4
 
Beschreibung:

Die Erdnusspflanze ist eine einjährige, bis 60 cm hohe, dicht belaubte Pflanze. Die Blätter sind eiförmig und paarig gefiedert. Die Blüten sind goldgelb, 1 – 2 cm lang. Nach der Befruchtung entwickelt sich an der Basis des Fruchtknotens ein nagelförmiger Fruchtträger, der sich neigt und in den Erdboden eindringt. Erst wenn der Fruchtträger im Boden verschwunden ist, beginnt die Frucht (Erdnuss) sich zu entwickeln. Die Frucht besteht aus einer gelben, runzeligen Hülse, in der sich meistens zwei Samen befinden, die von einer dünnen, rotbraunen Schale umgeben sind. Bei der Ernte wird zuerst die Pfahlwurzel durchgeschnitten, die Früchte aus der Erde gehoben und danach 2 – 4 Wochen getrocknet. Erdnüsse enthalten ca. 45% Pflanzenfett. Zur Ölgewinnung werden die Früchte geschält, die Erdnüsse gereinigt, zerkleinert und in Schneckenpressen kalt gepresst. Erdnussöl kann anschließend auch gebleicht und desodoriert werden. Ebenso wird Erdnussöl durch Hydrierung zu gehärtetem Erdnussöl (Arachidis oleum hydrogenatum) weiterverarbeitet, um weitere Einsatzmöglichkeiten in der Pharmazie und Kosmetik zu erschließen.

 

Anwendungen:

Aufgrund seines relativ hohen Gehaltes an ungesättigten Fettsäuren gehört Erdnussöl zu den Ölen, die den Cholesterinspiegel senken können. Es wird als Trägerstoff für fettlösliche Wirkstoffe zum äußerlichen, enteralen oder parenteralen Gebrauch verwendet, insbesondere wird es für die Verabreichung von Sexualhormonen mit Depotwirkung als auch für Augentropfen verwendet. Erdnussöl wird zudem in der Dermatologie gegen Krusten und Schuppenbildung verwendet. Als Badezusatz bei der Säuglingspflege sowie zur Behandlung von subakuten und chronischen Ekzemen kommt es ebenso zum Einsatz. Ferner wird Erdnussöl bei atopischen Ekzemen und Ichthyosis verwendet. Die empfohlene Dosierung bei Ölbädern liegt bei 4 ml auf 10 L Wasser, 2 – 3mal wöchentlich anzuwenden. Bei nässender, akut entzündlicher, gereizter und fetter Haut, bei frischen Formen von Psoriasis pustulosa sowie bei Erdnussallergie dürfen keine dermatologischen Anwendungen und auch keine Bäder durchgeführt werden. In der Volksmedizin wird Erdnussöl gegen Arteriosklerose, Blasenentzündung, Orangenhaut, Sonnenbrand, Stress, Verstopfung und Verdauungsschwäche eingesetzt. Gehärtetes Erdnussöl wird aufgrund seines guten Wasseraufnahmevermögens als Salbengrundlage verwendet. Es ist beispielsweise Bestandteil uralter Rezepturen wie der Kampfersalbe. Die Erdnuss enthält gefährliche Allergene. Es ist nicht auszuschließen, dass sich Spuren der Allergene auch im Erdnussöl befinden. Deswegen ist bei bekannter Erdnussallergie der Konsum von Erdnussöl unbedingt zu vermeiden.

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